Was bedeutet kostenlos wirklich?
Bei digitalen Speisekarten gibt es drei typische Modelle: dauerhaft kostenlos, kostenlose Testphase oder kostenloser QR-Code mit kostenpflichtigen Zusatzfunktionen. Für Gastronomiebetriebe ist entscheidend, ob Link, QR-Code und Produktpflege langfristig nutzbar bleiben.
Achte darauf, ob du Preise, Verfügbarkeiten, Bilder, Allergene und Sprachen ohne Neudruck ändern kannst. Genau dort entstehen im Alltag die meisten Kosten.
Die sieben Anbieter-Arten im Vergleich
Welche Lösung passt zu welchem Betrieb?
Ein Café mit 20 Produkten braucht vor allem schnelle Änderungen und eine gute mobile Ansicht. Für einen Imbiss mit mehreren Displays zählt zusätzlich, dass dieselben Preise auf QR-Karte und Menüboard erscheinen. Im Full-Service-Restaurant werden Varianten, Allergene, Sprachen und später vielleicht Tischbestellungen wichtiger.
Bei mehreren Standorten sollte die Lösung lokale Preise und Verfügbarkeiten erlauben, ohne jedes Menü zu kopieren. Entscheide deshalb nicht nur nach der heutigen Anzahl an Gerichten, sondern nach dem nächsten realistischen Ausbauschritt.
Versteckte Kosten und Datenhoheit
Neben der Monatsgebühr entstehen Kosten durch Einrichtung, neue QR-Drucke, manuelle Produktpflege, zusätzliche Sprachen oder Gebühren je Standort. Prüfe auch, ob du Produkttexte und Bilder exportieren kannst und was nach einer Kündigung mit dem öffentlichen Menü passiert.
Ein scheinbar kostenloses Angebot wird teuer, wenn Preisänderungen nur über einen Dienstleister möglich sind. Umgekehrt muss ein kleiner Betrieb nicht für Kasse, Zahlungsabwicklung oder Hardware bezahlen, wenn zunächst nur eine QR-Speisekarte gebraucht wird.
Worauf du vor der Entscheidung achten solltest
Prüfe vor allem die dauerhafte URL, mobile Geschwindigkeit, klare Kategorien, Mehrsprachigkeit, Export des QR-Codes, Rechte an Bildern und die Frage, ob deine Produkte später auch in anderen Modulen genutzt werden können.
Für kleine Betriebe ist ein kostenloser Einstieg ideal, solange kein Lock-in entsteht. Der QR-Code sollte dir nicht nach der Testphase wegfallen.
Praxis-Test vor dem Ausdruck
Lege fünf echte Produkte mit Varianten, Allergenen und einem ausverkauften Artikel an. Ändere danach einen Preis und kontrolliere, ob die Aktualisierung ohne neuen QR-Code sichtbar wird. Öffne das Menü auf einem kleinen iPhone, einem Android-Gerät und bei gedrosselter Verbindung.
Lass anschließend eine Person, die das System nicht kennt, ein bestimmtes Gericht finden. Wenn Kategorie, Preis oder Zusatzinformationen nicht in wenigen Schritten verständlich sind, sollte die Struktur vor dem Druck der Tischaufsteller verbessert werden.
Wann Olbrio passt
Olbrio eignet sich, wenn du mit einer kostenlosen QR-Speisekarte starten willst, aber später nicht alles neu aufbauen möchtest. Produkte werden zentral gepflegt und können für TV-Menüboards, Tischbestellungen, Aktionsmenüs und Social Media wiederverwendet werden.
